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Die symiotischen Katzen dagegen hielten mehr auf unser Aquarellwasser. Eine trank sogar
einen ganzen Napf leer - was bei den geringen Niederschlagsmengen dann auch nicht verwundert .
Wegen der Pilgerströme, die zu Pfingsten mit Verpflegung, Mobiliar und Ziegen über das
Kloster hereinbrachen, mussten wir die Herbergen räumen und mit dem nun entleerten Schiff
Panormitis verlassen. Den nächsten Tag verbrachten wir in Pedi, einem friedlichen Fischerort
in einer stillen Bucht, deren Ruhe auf uns und unsere Bilder abstrahlte.
Der malerische Hauptort und Hafen Symi auf der gleichnamigen Insel mit seinen
Bilderbuch-Hausfassaden an den Berghängen, Kirchtürmen und Windmühlen hatte wohl die
meisten Motive zu bieten und stellte die letzte und größte Herausforderung an unser
künstlerisches Schaffen.
Am Ende der viel zu kurzen Malreise organisierten wir unsere eigene (und für die
meisten auch erste) Vernissage in unserem netten kleinen Hotel. Interessenten, die
nicht anwesend sein konnten, können im Symi Anzeiger vom Juli 2006 hierüber nachlesen.
Die vielen Anregungen und Tipps, die so manchem Bild auf die Sprünge halfen, verdanken wir
unserer Kursleiterin Marie-Hélène Hettler-Desrue, die unsere Reise fachlich aber auch mit
viel Witz und echtem französischem Esprit begleitete.
Sigrid Erlebach
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